„Zukunft erleben“ Automobilindustrie im Wandel

 Sindelfingen, 10.09.2017

„Zukunft erleben, gemeinsam für die Beschäftigten gestalten und Zukunft sichern“. „Das Motto unter dem die IAA  -die Messe auf der Welt für die Leitindustrie im Metall- und Elektrobereich steht müsste so erweitert werden.“ so der Landesverbandes der Christlichen Gewerkschaft Metall in Baden-Württemberg zum Auftakt der Veranstaltung in Frankfurt am Main.


In letzter Zeit wird immer häufiger ins Feld geführt, „dass die Automobilindustrie in Deutschland die Zeit verpennt habe“. Dem kann sich die CGM nicht anschließen, „weil diese Messe zeigen wird, was schon alles möglich ist“ so der Landesvorsitzende Markus Malm.


In der New Mobility World werden über den Tellerrand neue Trends u.a. Echtzeit-Kartierung, Augmented Reality und fortgeschrittene Werkstoffe erlebbar werden. Stichworte wie e-Achse zuletzt von Bosch, zeugen davon, mehr als auf der Höhe der Zeit zu sein.


Wir die CGM, sagen ja zur e-Mobilität, aber nicht um jeden Preis. Die richtige Sichtweise ist hier, dass der Verbrennungsmotor auch unter Umweltgesichtspunkten weiterhin konkurrenzfähig bleibt. Man darf den Blick für`s Ganz nicht verlieren. Die Umweltbilanz bei den jetzt in der öffentlichen Diskussion um Fahrverbote fast nur noch propagierten Nachfolgetechnologien ist nicht unkritisch, auch für den Klimawandel. Wasserstoff lässt sich aber auch in einem weiteren Schritt in Methan oder flüssigen Kraftstoff umwandeln, auch oft als synthetischen Kraftstoffe bezeichnet. Und auch die Brennstoffzelle könnte eine Renaissance erleben, findet aber kaum Beachtung.


In unserer Branche sind wir führend in der Perfektionierung von Industriearbeitsplätzen, was auch für den Maschinen- und Anlagenbau gilt. Darum müssen für den Wohlstand aller die Beschäftigungsverhältnisse gesichert werden und das zu den Sozialstandard von heute. Der Übergangsprozess muss begleitend durch neue Qualifikations- und Berufsfelder für die Beschäftigten zukunftsweisend gestaltet werden müsse „Dies sind wir den hunderttausenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern schuldig“.


Die Diskussion mit den Vertretern der Kommunen hat gezeigt, was noch in der Infrastruktur an Potential hebbar ist, im Wandel anstünde und zu schaffen wäre.


Die CGM sieht die Notwendigkeit auch vom Gesetzgeber der Automobilindustrie auf dem Weg der Veränderung zwar Leitplanken vorzugeben, das Korsett aber nicht so eng zu setzen, dass eine Ausrichtung auf die neuen Anforderungen nicht angegangen werden können bzw. zu starr vorgegeben sind und keine Nachbesserungen mehr möglich sind.