CGM Ostwürttemberg ehrt verdiente Mitglieder für ihre Treue zur Gewerkschaft

Langjährige Mitglieder und aktuelle Entwicklungen standen im Mittelpunkt der CGM-Mitgliederversammlung in Aalen-Oberalfingen. Rolf Oetinger, Geschäftsführer des Bezirksverbands Ostwürttemberg, und der Vorsitzende Martin Ocker nahmen die Ehrungen für 25, 40, 50 und sogar 60 Jahre vor.

Unter dem Titel „CGM - gemeinsam in eine starke Zukunft“ berichtete Geschäftsführer Oetinger über die geplante Modernisierung der Leistungen und neue Anforderungen im Arbeitsleben. Er versprach: „InZukunft werden wir mit spezialisierten Ansprechpartnern die Fragen unserer Mitglieder noch detaillierter antworten und sie unterstützen.“

Die CGM berät Arbeitnehmer direkt und in allen Belangen rund ums Berufsleben. „Wir ermöglichen unseren Mitgliedern durch individuelle Hilfe ein möglichst sorgenfreies Arbeitsleben.“ ZusätzlicheLeistungen für Arbeitnehmer, Betriebsräte, Auszubildende und Senioren sollen auf dem Bundesgewerkschaftstag an diesem Wochenende beschlossen werden.

Einige Neuerungen wurden bereits umgesetzt. So können sich Mitglieder seit Mai außerhalb der Bürozeiten von Montag bis Freitag zwischen 18 und 22 Uhr und am Samstag und Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr an das CGM-Notfalltelefon wenden. Ein Geschäftsführer gibt bei arbeits- und sozialrechtlichen Problem eine Erstberatung.

Auf der Mitgliederversammlung wurden auch Themen wie Elternzeit, betriebliche Kita-Angebote, Industrie 4.0 oder autonomes Fahren diskutiert.

Foto:Der Geschäftsführer Rolf Oetinger (5. von links) und der Vorsitzende Martin Ocker (links) ehren langjährige Mitglieder der CGM Ostwürttemberg.

Die CGM verurteilt die Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte aufs Schärfste!

Stuttgart, 24.8.2015.Der Vorsitzende des Landesverbandes Baden-Württemberg der CGM, Markus Malm, ruft zur Mitmenschlichkeit gegenüber den Flüchtlingen auf.

 

Seit Monaten häufen sich die Übergriffe auf Unterkünfte, in denen Menschen vorübergehend untergebracht sind, die vor Krieg und Terror geflohen sind. Der jüngste Brandanschlag auf ein Gebäude in Baden-Württemberg, in das nach einer Renovierung Asylbedürftige einziehen sollten, ist nun vollständig niedergebrannt und somit langfristig nicht mehr nutzbar.

 

Markus Malm: „Wir christlichen Gewerkschafter sind entsetzt von dieser Gewaltbereitschaft und von einem derart rohen Umgang mit Menschen, die alles verloren haben und Hilfe brauchen! Gerade bei uns in Baden-Württemberg sieht man doch, wie gut die Unterstützung durch die Bevölkerung ist, weil wir von unserem Wohlstand gerne abgeben, wenn es sich um humanitäre Katastrophen handelt. Bei Brandstiftern und Gewalttätern, die das Grundrecht auf Asyl missachten, muss man aber mit allen Mitteln des Rechtsstaats konsequent und mit voller Härte durchgreifen. Wir als Christliche Gewerkschaft Metall solidarisieren uns mit den Menschen, die unseren Beistand brauchen, weil sie in ihren Ländern verfolgt werden und dort nicht mehr sicher leben können.“

 

Die CGM steht auf den Grundlagen der christlichen Soziallehre und ist die einzige durch höchstrichterliche Entscheidung anerkannte Gewerkschaft für die Metall- und Elektroindustrie, die Metallhandwerke sowie die IT-Branche in Deutschland. Die CGM ist ihren Mitgliedern persönlicher Ansprechpartner für Arbeits- und Sozialrechtsschutz sowie Weiterbildung und Qualifikation von Betriebsräten und Vertrauensleuten. Sie leistet seit 1899 erfolgreiche und fundierte Tarifarbeit und erarbeitet Stellung­nahmen zum aktuellen politischen Geschehen.

 

 

 

 Kontakt:

Christliche Gewerkschaft Metall

Landesverband Baden-Württemberg

Telefon: 0711 248 4 788-28